Tempera, was ist das?

Vom lateinischen Wort temperare abgeleitet, heißt es vermengen oder vermischen.
Farbpigmente werden mit einem Bindemittel gemischt.
Als Bindemittel wird Ei und Leinölfirnis verwendet.
Die Farbe trocknet matt und deckend, sie ist im Unterschied zu Gouache- und Aquarellfarbe wasserfest wie Ölfarbe.
Die Anfänge finden sich vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Auch in der griechischen Antike hatte diese Technik Tradition. Besonders im Mittelalter wurde die natürliche Eitempera angewendet. Vom 4.-16. Jahrhundert stehen Temperamalereien mitunter auf Goldgründen, eine Methode, die im 20. Jahrhundert wieder aufgegriffen wurde, ohne jedoch auf sakrale Wirkung zu zielen.
Also, eine Malerei in alter Tradition ohne glänzende Reflexe.